Sonntag, 24.10.2021 18:31 Uhr

Vom Mörderkraut zu einer Zukunft für Alle

Verantwortlicher Autor: Reporter Maudrich Köln, 18.09.2021, 16:31 Uhr
Fachartikel: +++ Wirtschaft und Finanzen +++ Bericht 2799x gelesen
Wohlbefinden ohne Rausch
Wohlbefinden ohne Rausch  Bild: Bild: cytis / pixabay

Köln [ENA] Von der Horrorpropaganda zurück zum normalen Menschenverstand. Als im Jahre 1937 durch Seilschaften von Industriellen der Marihuana Tax Act durchgesetzt wurde, dachte damals niemand daran, dass dies ein fataler Fehler für die gesamte Menschheit ist. Die Auswirkungen sind bis heute tief verankert.

Wenn die Sprache von Hanf oder Cannabis ist, kommt sofort der Gedanke an Einstiegsdroge für harte Drogen, oder allgemein an Drogen auf. Kein Gedanke daran welches unglaubliche Potenzial in dieser Pflanze steckt. Klären wir zunächst die Frage wer hatte Interesse am Verbot der Pflanze. Es waren die Industriellen Hearst, er war Holzfabrikant und Medienzar, Du Pont, er war Chemieriese und Besitzer von General Motors und der Ölmagnat und Bankier Mellon. Sie alle hatten damals großes Interesse dem Hanf den gar auszumachen. Heute wie damals bestimmt die Industrie was die Politik zu machen hat. So wurde ein eigens für die Hanfprohibition erforderliches Büro geschaffen.

Das Federal Bureau of Narcotics unter dem Vorsitz von Mellons Schwiegerneffen Anslinger. Somit war die Basis geschaffen Hanf, als ehrlichen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Man stelle sich vor, Henry Ford der geniale Tüftler hatte ein Auto entwickelt welches komplett aus Hanf hergestellt wurde. Sein Auto, dass auf dem Acker wuchs, aus Hanfkunststoff bestand und mit Hanfdiesel betrieben werden konnte ging allerdings nie in Serie. Was in Serie ging und in die Köpfe der Menschen eingehämmert wurde, waren fantastische Horrorgeschichten über das sogenannte Mörderkraut. Die Propaganda schaffte es, nicht mehr von Hanf zu sprechen, sondern von Marihuana als fürchterliches Rauschgift.

Wenige Jahre vorher war es das am häufigsten verschriebene Arzneimittel mit entspannender krampflösender Wirkung. In den 60 Jahren sorgten die USA dafür, dass die Ächtung der Hanfpflanze in die UNO Vereinbarungen übernommen wurde. Damit war die Voraussetzung geschaffen Cannabis, als ökologische Basis ins Abseits zu stellen. Der Bioenergiespender Nummer eins, die ökologischste, ökonomische Pflanze des Planeten war ein für alle Mal als Rauschgift deklariert. Eine Pflanze die innerhalb von 100 Tagen vier Meter wächst, von der man alles verarbeiten kann, fiel den Interessen von einigen wenigen Industriellen zum Opfer. Allein die Papierherstellung ist bemerkenswert.

Ein einziger Hektar Hanf bringt auf Dauer die fünffache Menge Papier wie ein gleich großer Wald – dazu höhere Qualität mit geringerem Chemieeinsatz. Die Verwendung von Hanf schont also nicht nur die Wälder. Sondern auch die Gewässer wegen des viel geringeren Einsatzes von Chemie. Für jede Tonne Papier die aus Hanf hergestellt würde, könnten 12 ehrwürdige Bäume stehen bleiben. Umweltschutz fängt mit nachdenken und handeln an. Papier ist nur ein kleiner Teil der Möglichkeit der Verwendung von Hanf. Jedem sind Seile, Segel, Jacken, Hosen ja Bekleidung aller Art bekannt. Willst Du mithelfen das sich etwas ändert? Mehr Informationen www.legaler-hanfanbau.de oder www.freigeld.info Quelle ISBN 3-86150-059-0

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